Eine lebendige Demokratie?
Weise Entscheidungen?
Eine friedliche Welt?

Kann ich mir leisten!

 

Und zwar ganz einfach:
statt etwas zu kaufen, was ich gerade nicht unbedingt brauche, investiere ich jetzt diesen Betrag für die Durchführung einer aktiven Bürgerbeteiligung in Deutschland. Immer wenn die notwendige Summe erreicht ist, führt der Initiator dieser Aktion ein viertägiges Bürgergutachten (genaue Beschreibung weiter unten) mit 200 zufällig aus der Gesamtbevölkerung Deutschlands ausgewählten BürgerInnen durch.

Im ersten Bürgergutachten erarbeiten die TeilnehmerInnen alle ihnen wichtigen Fragestellungen aus allen Lebensbereichen und eine Reihenfolge ihrer Dringlichkeit. In den weiteren Bürgergutachten werden dann diese Fragestellungen im Detail beraten.

 

meine Bedenken dabei:
Die Ergebnisse der Bürgerberatung interessieren doch niemanden, die Politik macht dann doch was sie will!


Aber: Das geht auch anders!
Ich sorge selbst für das Interesse, denn bei den Bundestagswahlen 2017 wähle ich die Partei, die in ihrem Programm und in ihrer Satzung klar für die Umsetzung der Ergebnisse der Bürgergutachten im parlamentarischen Prozess steht.

Uebersicht über die Programme der beim Bundeswahlleiter registrierten Parteien

Die notwendige Spendensumme für die Durchführung eines 4-tägigen Bürgergutachtens mit 200 zufällig ausgelosten BürgerInnen beträgt mit allem drum und dran ca. 250.000,- Euro. Das erscheint viel, es sind aber weniger als 1 Cent pro Wähler.

Meinen Beitrag überweise ich jetzt auf das Konto der BGP, Konto-Nr.: 8227397600
GLS Bank Bochum, BIC: GENODEM1GLS
IBAN: DE78 4306 0967 8227 3976 00

Bitte bei "Verwendungszweck" unbedingt Name und Adresse des Spenders angeben

 

aktueller Spendenstand: 2847,- Euro

Den aktuellen Spendenstand stellen wir auf unserer Webseite dar. Ebenso eine Übersicht über unsere Ausgaben.
Als Partei sind wir außerdem verpflichtet, jährlich einen Rechenschaftsbericht an den Präsidenten des Deutschen Bundestages zu übermitteln.

 

Bürgergutachten mit Planungszellen - Ablauf

und so wird es gemacht Farbe klein

 

BürgerInnen können auf höchst professionelle Art praktische und weise Anregungen erarbeiten, damit politische Entscheidungen von uns allen mitgetragen werden können. Dabei entstehen auch ganz neue Lösungswege. Dazu wird die Arbeitsform des „Bürgergutachtens mit Planungszellen“ eingesetzt:

Ca. 200 nach dem Zufallsverfahren aus dem Ein­wohnermelderegister ausgeloste BürgerInnen ergeben ein Miniaturabbild aller unserer MitbürgerInnen, mit allen ihren Verschieden­heiten und Meinungen. Stellvertretend für alle anderen kommen sie zu vier Tagen professionellster Planungsarbeit zusammen. Die Intensität und Ernsthaftigkeit der Diskus­sionen und des Austausches ermöglicht inner­halb dieser vier Tage Meinungsbildungs- und Umdenkprozesse, die in der Gesamt­gesellschaft vier Jahre dauern würden. Das sind 4 Tage professionelle, informierte Arbeit – mit gesundem Menschenverstand und mit Blick auf das Gemeinwohl! Durch diese Arbeitsweise wird zudem das Gemeinschaftsklima in unserer Gesellschaft verbessert.

An erster Stelle stehen Menschen wie Sie: der gesunde Menschenverstand jeder/jedes einzel­nen und das Fachwissen um ihre/seine persönlichen Lebens­verhältnisse. Denn das Bürger­gutachten wird von BürgerInnen erarbeitet, die im Zufallsverfahren ausgewählt werden, einem ein­fa­chen, gerechten Verfahren, das dafür sorgt, dass jede und jeder die gleiche Chance hat. Alles andere notwendige Wissen wird von Fach­leuten der verschiedensten Richtungen durch all­gemein­verständliche Kurzvorträge vermittelt.

An zweiter Stelle stehen die intensiven Dis­kus­sio­nen in den viermal pro Tag zufällig neu zusam­men­ge­setz­ten Kleingruppen (zu je 5 Personen). Jede Person sitzt mit immer wieder anderen an einem Tisch. Jeder kommt zu Wort und alles Wichtige wird angesprochen. Die Erfahrung aus vielen Bürgergutachten zeigt, dass durch diese vielfältigen, intensiven Be­geg­nun­gen der Blick für das Allgemeinwohl in den Vordergrund tritt. Jede Kleingruppe formuliert die 3 am wesentlichsten erscheinenden Aussagen und schreibt sie auf.

Drittens werden nach jeder Diskussionsrunde die schriftlich formulierten Anregungen von den Bür­gerInnen bepunktet und so ihrer Wichtigkeit ent­spre­chend in eine übersichtliche Reihenfolge gebracht. Diese bewertete Zusammenfassung, das Bürgergutachten, ist dann Grundlage für neue Gesetzesvorlagen im Parlament.

Die BürgerInnengutachtenpartei steht dafür, dass alle Gesetzesinitiativen über Bürgergutachten vorbereitet werden.

Die Methode "Bürgergutachten mit Planungszellen" wurde 1973 von Prof. Peter Dienel entwickelt. Sie wurde seitdem in Deutschland bereits ca. 100mal angewandt. Daran haben insgesamt etwa 14000 BürgerInnen teilgenommen.

Literatur:
Dienel, Peter C. Die Planungszelle 5.Auflage, Westdeutscher Verlag, 2002, ISBN: 3-531-33028-4