Warum eine Partei?

Öfter begegnet uns die Frage, warum wir uns als eine Partei zusammengeschlossen haben um die Idee der Bürgergutachten zu verbreiten.

Die Partei ist der direkte Weg den erarbeiteten Willen aus Bürgergutachten ins Parlament zu bringen. Wir wollen nicht den üblichen Parteienzwist sondern Kooperation im Parlament. Die Ergebnisse von Bürgergutachten entsprechen dem bestmöglichen Kompromiss von allen Beteiligten. Eine Partei die das Miteinander ins Parlament bringt.

Wir brauchen im Spektrum der Parteien eine Partei, die man wählen will.
Wären wir ein Verein oder ähnliches, dann hätten wir keinen direkten Einfluss im Parlament. Unser Anliegen ist es nicht eine neue Art von Lobbyisten zu sein. Wir wollen nicht beeinflussen, wir wollen aktiv etwas ändern. Diese Möglichkeit bietet uns nur eine Partei. Außerdem kann jeder Wähler aktiv seine Stimme für Bürgergutachten abgeben. Ein kleines Kreuz an der Wahlurne (alle 4 Jahre) ist wohl das Geringste, das man tun kann, wenn man Bürgergutachten unterstützen will. So muss man nicht zwingend Mitglied sein oder Geld spenden um aktiv zu Bürgergutachten JA zu sagen.

 

Wer macht die Zufallsauswahl aus der Bevölkerung?

Der unabhängige Durchführungsträger des Bürgergutachtens erfragt beim Einwohnermeldeamt eine durch Zufall erstellte Liste von Personen über 14 Jahren und deren Postadressen. Basis sind 8 über die BRD verteilte Kommunen oder Landkreise, für jedes Bürgergutachten andere. Er bemüht sich um eine ausgewogene geographische und funktionale ( z.B. Land, Mittelzentrum, Stadt) Auswahl.


Wieso sollen Bürgergutachten durch Spenden aus der Gesellschaft finanziert werden? Der Staat soll das bezahlen, wir zahlen doch Steuern.

Die öffentliche Hand tut sich noch sehr schwer, Bürgergutachten zu finanzieren (zu teuer...). Bürgergutachten sind aber von enormer gesellschaftlich Bedeutung. Also finanzieren wir zunächst durch Spenden, wenn die BGP im Parlament verankert ist, werden wir auf öffentliche Finanzierung drängen.
Ausserdem:

Jeden Tag stimmen wir mit unserem Geld ab. Dinge die wir gut finden kaufen wir und Dinge, die wir schlecht finden kaufen wir eben nicht. Wir geben grundsätzlich nur Geld für Sachen aus, von denen wir meinen, dass sie gut sind oder wir sie einfach brauchen. Dadurch sind auf dem Markt nur bestimmte Dinge erfolgreich.

Genau das gleiche Spiel findet bei Spenden statt. Sie wollen mit Ihrem Geld etwas Gutes bewirken.

Wenn Sie also für die BGP spenden, dann stimmen Sie automatisch für die Anwendung von Bürgergutachten mit Planungszellen. Dabei kommt es nicht darauf an, wie hoch der Betrag ist. Schon 1€ zeigt Ihre Zustimmung.

Würde jeder Bundesbürger in Deutschland im Jahr einen Euro für Bürgergutachten spenden, dann könnten wir bei einer Anzahl von 80 Millionen Deutschen 320 Bürgergutachten im Jahr durchführen.

Das zeigt, dass eine gute Sache, auf alle verteilt, überhaupt nicht viel Geld kostet.

Deshalb sollte man für die BGP und Bürgergutachten spenden.

 

Wie werden die ExpertInnen ausgewählt, die bei den Gutachten das Know-How liefern sollen?

Der unabhängige Durchführungsträger lädt Verbände und Personen, die mit dem zu behandelnden Thema zu tun haben, zu einem „Runden Tisch“ ein. Beim runden Tisch wird das Arbeitsprogramm, das der unabhängige Durchführungsträger entwickelt hat, besprochen und gegebenenfalls ergänzt . Außerdem wird über den nötigen Informationsinput für die Bürgergutachter gesprochen sowie über mögliche ReferentInnen. Die Auswahl der ReferentInnen trifft der unabhängige Durchführungsträger. Bei kontroversen Themen werden immer auch Experten mit kontroversen Standpunkten eingeladen.